Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem E-Bike und einem Pedelec?

vom Montag, den 12. Oktober 2020 · Ratgeber · Fahrrad

E-Bikes liegen voll im Trend. Aber was ist eigentlich ein E-Bike? Und worin besteht der Unterschied zu einem Pedelec?

Der Begriff E-Bike hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt und beschreibt ein Fahrrad mit Unterstützung beim Treten (= Pedalieren). Diese sogenannten Pedelecs (=Pedal Electric Cycle) verfügen über einen Elektromotor mit einer Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h (bis 250 Watt). Laut aktuellen Zahlen vom ZIV Zweirad-Industrie-Verband in Bad Soden zählen 99% der umherfahrenden E-Bikes, Elektrofahrräder, Pedelecs oder wie auch immer sie heißen sollen, zu genau dieser Kategorie von Fahrrädern mit Trittunterstützung bis 25 km/h. 

Nur 1% der aktuell im Einsatz befindlichen Fahrräder zählen zur Gruppe der S-Pedelecs oder Speed-Pedelecs, die bis zu 500 Watt Unterstützung bieten und erst bei 45 km/h den Motor abriegeln. Diese gelten allerdings als Leichtkrafträder und benötigen eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen. Außerdem besteht für Fahrer von Speed-Pedelecs eine Helmpflicht. 

Zusammenfassung

E-Bike, Elektrofahrrad, Pedelec

  • Fahrrad mit Unterstützung durch Elektromotor
  • Antrieb durch Pedalieren
  • bis zu 250 Watt Dauerleistung
  • bis zu 25 km/h
  • keine Helmpflicht
  • Fahrradversicherung sinnvoll

S-Pedelec/Speed-Pedelec 

  • Fahrrad mit Unterstützung durch Elektromotor
  • Antrieb durch Pedalieren
  • bis zu 500 Watt Dauerleistung
  • bis zu 45 km/h
  • Helmpflicht
  • Versicherung mit Kennzeichen
  • mind. Mofa-Führerschein

allgemein: Pedelec = Pedal Electric Cycle

E-BikePedelec